Projekt eingestellt: VPIN.box

Die Entscheidung ist gefallen! Eines meiner sich hinziehenden Projekte wird eingestellt: die VPIN.box

Ständig stand das halbfertige Gerät im Weg und ich fand einfach keine Zeit und Muße um es weiter zu bauen. Da ich mit meiner VPIN.cab noch immer sehr zufrieden bin gab es auch keinen wirklichen Grund ein weiteres ähnliches Projekt durchzuziehen. Kurzerhand wurden alle verwertbaren Teile entnommen und der Rest zu den ‚Akten‘ gelegt.

Zeit für neue Themen 🙂

Erstes eigenes 3D-Objekt

Heute habe ich mal ganz kleine Brötchen gebacken und mein erstes, ganz kleines 3D-Objekt erstellt und gedruckt. Eine Abdeckung/Umrandung für die Flasher-Cabs an meiner VPIN.box (WIP). Ein ganz simples und kleines Objekt in fünffacher Ausführung, um die gebohrten Holzkanten abzudecken. Schnell gemacht und optisch um einiges ansprechender als vorher.

Shaker für die VPIN.box

Das hat selbst mein VPIN.cab nicht: einen Shaker. Also ein kleiner Motor, wie man ihn z.B. vom RC-Modellbau kennt, mit einem Gewicht / Unwucht. Den Effekt kennt man von diversen Videospiel-Controllern oder dem Vibrationsalarm eures Handys. Also neben den Relais nochmehr Möglichkeiten für ordentliches Forcefeedback.

Im Cab war damals kaum noch Platz und der vollbestückte LEDWiz sprach auch für sich. Aber in der VPIN.box ist Platz und ich hab noch freie Ports (bzw. habe mir welche freigehalten). Die Fertiglösungen waren mir aber zu teuer. Deshalb mal flugs selbstgebaut 😉 Ich verzichte zwar auf extra Lager zur Schonung des Motors, aber anderen Bastlern nach zu urteilen ist dies nicht unbedingt notwendig. Auf einen Versuchs kommt es an 😉

PowerLED-Board für die VPIN.box

Eigentlich wollte ich die Verkabelung der VPIN.box mit den Relais beginnen, aber da gibt es ja momentan eine kleine Verzögerung. Also hab ich mir mal die LED-Flasher vorgenommen. Das Brett hatte ich bereits vorgebohrt und die LEDs auf die Kühlkörper geklebt.

Ähnliche wie beim VPIN.cab habe ich die Kühlkörper von hinten angebohrt und mit einem Gewinde versehen. So kann ich sie bequem an die Halterungen schrauben. Die Flasher-Caps besitzen diesmal aber keine eigene Befestigung. Sie werden von den eingebauten LEDs in Position gedrückt und gehalten. ‚Schnell‘ noch ein paar Kabel dran und fertig ist das Board.

Die verwendeten RGB-LEDs sind im Übrigen der Hit. Sie kommen bereits fertigmontiert auf den Platinen daher. Toll! Nur ist grün nicht beschriftet, ‚R‘ ist blau und ‚B‘ ist rot. Achja, ‚+‘ ist die Masse … mehr sag ich nicht mehr 😉

Was ist überhaupt ‚Projekt 2‘?

Bislang habe ich zu diesem Projekt 2 nicht viel geschrieben:

Momentan arbeite ich an einem Visual Pinball Controller für einen Kollegen von mir (quasi eine Auftragsarbeit). Angedacht ist eine verhältnismäßig kleines Tisch-Gehäuse mit dem sich virtuelle Pinballs bequem und halbwegs realistisch steuern lassen. Durch den Bau meines eigenen Pin-Cabs habe ich ja schon einiges an Erfahrung sammeln können. Das Teil wird ein reiner Controller, ohne verbauten PC. Einfach per USB an seinen PC oder Laptop anstöpseln.

Das Teil wird folgende Features bieten:

  • 2* Flipper-Buttons
  • 2* Magna-Save-Buttons
  • 4* Menü-Buttons
  • 2* Coin-Buttons
  • 1* Launch-Button
  • 1* Shaker
  • 7* Schütze/Solenoids
  • 5* RGB-Flasher
  • per LEDWiz illuminiert
  • analogen Plunger
  • Tilt-/Nudge-Sensoren
  • TFT als DMD

 

Die ersten Schritte sind bereits getan. Das Gehäuse und die Plexiabdeckung sind bereit. Alle Taster sind eingesetzt. Im neuen Jahr wird es dann mit den Innereien losgehen. Ich habe mich sogar einer alten Kritik angenommen: Diesmal ist alles gedübelt. Keine hässlichen Metallwinkel!

Und keine Angst hierzu wird es kein so ausführliches Bautagebuch wie beim VPin geben. Ich stelle euch mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen 😉