Konsolenschrank fertig!

Lange geplant, immer wieder aufgeschoben, aber jetzt endlich fertig! Alle derzeit für mich wichtigen Konsolen haben nun ihren festen Platz in meinem Wohnzimmerschrank gefunden. Zugeklappt sieht man keine Spur von dem ganzen Nerd-Kram 😉

Um den Kabelsalat zu verbergen wurden alle Leitungen hinter dem Schrank verlegt. Netzteile und Steckdosen befinden sich in einem separaten Fach, welches durch eine Holz-Blende verdeckt wird. Alle RGB-fähigen Konsolen laufen über einen Hydra-Scart-Switch, die wenigen nur-AV-fähigen Konsolen über einen einfachen Switch. Das Signal läuft dann durch einen Framemeister und wird auf HDMI gewandelt. Somit kann die das Signal dann wahlweise an den TV oder per Funk-HDMI an meinen Beamer senden.

Für die bequeme Bedienung habe ich einigen Konsolen Funk-Controller spendiert. Für andere gibt es als Alternative diverse Joypad-Verlängerungskabel. Und falls ich die Konsolen mal von der Couch aus resetten muss, hilft mir meine Funksteckdose weiter.

So, jetzt wird aber erstmal gezockt!

Mega Drive vs. Framemeister

Ich hatte es schon zuvor im Netz gelesen: der Mega Drive zickt rum, wenn man ihn am Framemeister betreiben will. Soll heißen, dass das Bild springt oder flackert.

Abhilfe schafft hier die Nutzung eines Sync Strippers. Anstatt aber auf überteuerte und viel zu große Platinen zurückzugreifen, habe ich einen LM1881 Chip in den Scart-Adapter des Framemeisters eingebaut. Anleitungen im Netz besagen, dass es ausreicht die Versorgungspannung für den Chip vom Scart-Ausgang der Konsole zu holen. Bei manchen Konsolen traf es zu, bei anderen (inkl. Mega Drive) leider nicht. Also habe ich kurzerhand ein USB-Kabel eingebaut, welches den Chip nun mit 5V vom USB-Port des Framemeisters versorgt. Platzsparend, ohne extra Netzteil und das Ergebnis: ein super Bild!

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Not-OP: Sega Mega CD II

Auf einmal machte mein Mega CD II keinen Mucks mehr. CD lief nicht an, LED aus, … nichts. Erstmal alles auseinander genommen und überprüft … nichts zu sehen. Interne Sicherung überprüft … Bingo. Hatte ich etwas doch mal ein falsches Netzteil angeschlossen?

In Ermangelung einer passenden Sicherung habe ich etwas improvisiert. Nein, ich habe die Sicherung nicht einfach überbrückt, sondern einen gleichwertigen Ersatz geschaffen. Nur so toll aussehen wie das Original tut es nicht 😉

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Warum in die Ferne schweifen…

wenn das Gute liegt so nah … Jetzt habe ich schon mehrere Anläufe gebraucht um einen gut erhaltenen, funktionstüchtigen Sega Saturn zu bekommen. Mal wich die Beschreibung auf Ebay ab, mal falsches Model, mal defekt, mal erheblich verzögerter Versand. Jetzt hatte ich die Schnute voll. In den Gebrauchtspielzeugladen um die Ecke gegangen, Saturn ausgesucht, bezahlt, fertig. So einfach kann’s sein. 49€ und dabei noch ein Jahr Garantie. Gar nicht mal so schlecht.

Dazu gab es dann noch ein Action Replay, auf das ich direkt „Pseudo Saturn“ aufgespielt hab. Dem 10-Spieler-Bomberman-Turnier steht jetzt nur noch der Zoll im Weg, bei dem ich nächste Woche die Multitaps und weitere acht Controller auslösen muss.

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MegaMultiPlayerMadness

Für die einen sieht es wie ein Haufen China-Schrott aus. Für den anderen eine kostengünstige Alternative, um per Emulator mit 9 Freunden den Multiplayer-Knaller Sega Saturn Bomberman zu zocken. Eigentlich bin ich ja kein Fan von Emulation, aber nur für dieses eine Spiel lege ich mir keinen Saturn + 2 Multitaps + 10 Saturn-Joypads zu. Da müsses es dann auch mal die 2€-USB-Billigteile tun 🙂

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Dreamcast für wenig Geld

Endlich habe ich mir mal eine Dreamcast gegönnt. In der Beschreibung stand: defekt, Deckel schließt nicht. Na, das kann ja nichts wildes sein. In der der Tat … einfach mal die vordere rechte Gehäuseschraube nicht zu stark anziehen und schon klemmt der Knopf nicht mehr, der Deckel schließt und die CD lädt.

Eine weitere nette Überraschung, war der Top-Zustand, die Sauberkeit, das beigelegte Modem und das verbaute EU-Netzteil in dieser Japan-Konsole. Alles richtig ghemacht 😉